Stowntown Zanzibar

Am Sonntagmorgen ging es aufs Boot nach Zanzibar, nach knapp 3 Stunden im indischen Ozean kamen wir auf zanzibar an. Bereits einige Einmaster aus Holz gaben einen ersten Eindruck von Exotik und Orient. Zum ersten Mal in meinem Traveller Dasein musste ich mein Impfpass vorzeigen. Mein Tauchpass hätte sicher auch funktioniert, so verständnislos und doch zufrieden wie der Herr mit Gummihandschuhen darin blätterte.
Ich wusste nicht, dass wir anscheinend im Orient gelandet sind, aber von den Menschen über die Architektur und die Gerüche kommt man zu einem einzigen Schluss, das muss der Orient sein. Mit einem klein wenig Backpackerfahrung kommt man sowas von angenehm und entspannt überall hin, es ist herrlich. Es ist “fast” so einfach zu reisen wie in Thailand, nur dass es hier absolut keine Anzeichen von Massentourismus gibt. Der hiesige Markt und das Markttreiben ist allerdings weder mit Lateinamerika noch mit den Märkten in China zu vergleichen. Im Trubel die Ruhe zu bewahren ist eine fortgeschrittene Kunst…waow. Der wirklich stechend und beißende Geruch in der Fleischhalle bei 33 Grad C überstieg alles mir bisher bekannte. Es brannte fast in den Augen. Aber alles in Allem ist Stonetown grandios.
Das Gassengewirr fordert das Hirn ständig aufs Neue heraus, besonders bei Dunkelheit. Im Gegensatz zu vielen anderen Orten in Afrika ist das schlendern durch das Gassengewirr hier mit wenig bis keinen Risiko verbunden Hakuna Matata. Im RoofTop Restaurant beim Frühstück oder zum SunDowner mit Blick aufs offene Meer über die Dächer von Stonetown hinweg, kann man sich für einen kurzen Moment erhaben wie der letzte Sultan von Zanzibar fühlen. Das Essen ist viel besser als erwartet, wobei das Strassenangebot eher mau ist. Morgen gehts weiter an den Strand und zum indischen Ozean an der Ostküste , keine Ahnung wann ich wieder Internet habe.

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